Diplomlehrgang - Modul 3

Methodik der Lebens und Sozialberatung

 

Ziele

 

  • Erlernen der praktischen Berater/innen-Tätigkeit
  • Fähigkeit, Klient/innen in Problemsituationen beratend zu begleiten und bei der Entwicklung von Alternativen zu unterstützen
  • Kennenlernen von Methoden und Techniken der Paar- und Familienberatung
  • Einführung in die Theorie und Praxis der Supervision

 

Inhalt

 

  • Wertschätzung und Achtung vermitteln
  • Würde und Autonomie fördern
  • Störungen, Konflikte und Probleme eines Menschen als Bewältigungsversuche respektieren
  • Konflikte als Herausforderung und damit als Chance für Entwicklungen wahrnehmen
  • Vorhandene Stärken aktivieren, Grenzen kennen und anerkennen lernen
  • Psychosoziale Interventionsformen und prozessuale Diagnostik in der Beratung
  • Gruppenprozesse und Förderung von Kompetenzen einer Gruppe kennen lernen
  • Gesellschaftliche und ethische Dimensionen als wichtigen Hintergrund in der Beratungstätigkeit berücksichtigen
  • Diese Aspekte ziehen sich wie ein roter Faden durch jeden Beratungsprozess, bilden jedoch Schwerpunkte in den verschiedenen Phasen
    • der Einsichtsgewinnung
    • der Entscheidungsfindung
    • und der Neuorientierung und Veränderung im Leben
  • Neben der Theorievermittlung und Reflexion bildet die praktische Übung der Berater/innen-Tätigkeit den Schwerpunkt dieses Ausbildungsteils. Stützende und aufdeckende Interventionen werden in Kleingruppen und im Plenum miteinander erprobt, wie Rollenspiel, Arbeit mit dem „leeren Stuhl“, Einbeziehung der Körperwahrnehmung, Entspannungstechniken, kreative Medien, Konfrontation, Visualisierung ...
  • Einführung in die Systeme der Sozialphilosophie, Methoden der Soziologie, Soziologie der Familie, Gemeinschaft, Gesellschaft, Institution

 

Leitung

 

  • Barbara-Maria Angerer, MSc
  • Harald Kölbl
  • Dr. Günther Bitzer-Gavornik

 

Dauer

 

  • 240 Unterrichtseinheiten

 

Beginn

 

  • Ende des 2. Semesters, Abschluss im 5. Semester
  • ca. alle drei Wochen (außer in den Ferien)
  • jeweils Freitag ab ca. 16.00 Uhr und Samstag tagsüber

 

Abschluss

 

  • Beurteilung durch die jeweiligen Ausbildner/innen unter
  • Einbeziehung der Gruppenteilnehmer/innen
  • -> es können auch Auflagen erteilt werden


In Absprache mit den Gruppenleiter/innen kann während dieses Teils der Ausbildung mit der selbständigen Beratungstätigkeit unter Einzelsupervision begonnen werden

 

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Video

Professor Petzold

Vortrag von Professor Petzold beim Sommerfest: „Was kennzeichnet gute Beratung?“

Video

Film über Lebensberatung

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums wurde von Steiermark 1 ein Beitrag über Lebens- und Sozialberatung gedreht.

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